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	<title>Ansprachen von Thomas Monson Archives - Thomas S Monson</title>
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	<description>Präsident der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage</description>
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		<title>Thomas Monson &#8211; Seid guten Mutes</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Guest Author]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Apr 2010 11:54:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ansprachen von Thomas Monson]]></category>
		<category><![CDATA[Gesinnung]]></category>
		<category><![CDATA[Glaube]]></category>
		<category><![CDATA[harte Zeiten]]></category>
		<category><![CDATA[positive Geisteshaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas S. Monson]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf der letzten Generalkonferenz sprach Thomas S. Monson, der Prophet der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage davon, guten Mutes zu sein. Er sprach zu Mormonen und zu Nicht-Mormonen etwa folgendes: „Seit wir uns vor sechs Monaten zur Generalkonferenz versammelt haben, ist immer offensichtlicher geworden, dass die Verhältnisse auf der Welt nicht unbedingt [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 12pt;font-family: Lucida Sans Unicode">Auf der letzten  Generalkonferenz sprach Thomas S. Monson, der Prophet der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage davon, guten Mutes zu sein. <span id="more-256"></span> <a href="http://de.thomasmonson.com/files/2010/04/thomas-s-monson-mormon1.jpg"><img fetchpriority="high" fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-1100" src="https://de.thomasmonson.com/files/2010/04/thomas-s-monson-mormon1.jpg" alt="Mormon Prophet Thomas Monson" width="240" height="300" srcset="https://de.thomasmonson.com/files/2010/04/thomas-s-monson-mormon1.jpg 512w, https://de.thomasmonson.com/files/2010/04/thomas-s-monson-mormon1-240x300.jpg 240w" sizes="(max-width: 240px) 100vw, 240px" /></a>Er sprach zu Mormonen und zu Nicht-Mormonen etwa folgendes: </span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;font-family: Lucida Sans Unicode">„Seit wir uns vor sechs Monaten zur Generalkonferenz versammelt haben, ist immer offensichtlicher geworden, dass die Verhältnisse auf der Welt nicht unbedingt so aussehen, wie wir es uns wünschen würden. Die Weltwirtschaft, die vor sechs Monaten zu erlahmen schien, nimmt nun offenbar einen Sturzflug, und schon seit vielen Wochen sind die finanziellen Aussichten eher düster. Dazu kommt, dass die moralischen Grundfesten der Gesellschaft weiter bröckeln, während diejenigen, die bemüht sind, diese Grundfesten zu bewahren, oft verspottet und manchmal sogar angeprangert und verfolgt werden. Kriege, Naturkatastrophen und persönliche Schicksalsschläge bleiben nicht aus.</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;font-family: Lucida Sans Unicode">Man kann leicht den Mut verlieren und zynisch in die Zukunft blicken – oder sogar Angst davor haben, was auf uns zukommen mag –, wenn man zulässt, dass man sich nur mit dem beschäftigt, was in der Welt und in unserem Leben falsch läuft. Heute möchte ich jedoch, dass wir unsere Gedanken von den Problemen, die uns umgeben, abwenden und uns stattdessen auf unsere Segnungen als Mitglieder der Kirche konzentrieren. Der Apostel Paulus verkündete: „Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.“</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;font-family: Lucida Sans Unicode">In diesem Stil schildert Präsident Monson, wie es möglich ist, selbst in den härtesten Zeiten guten Mutes zu sein. Eine Geschichte, die die Herzen der Zuhörer besonders berührte, war die einer deutschen HLT (Mormonin), die zu Beginn des Zweiten Weltkrieges in Ostpreußen lebte.  Ihr Mann wurde im Krieg getötet, und sie und ihre vier Kinder befanden sich nun in einem Gebiet, das erobert worden war. Die Besatzungsmächte entschieden, dass die Deutschen aus Ostpreußen nach Westdeutschland zu ziehen hatten. Da sie keine Transportmöglichkeit hatte, begann sie ihre 1000 Meilen lange Reise zu Fuß.  Sie durfte nur das Allernötigste mitnehmen, so viel sie in ihren kleinen Leiterwagen laden konnte.</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;font-family: Lucida Sans Unicode">Es war Spätsommer, als die Reise begann. Sie hatten kein Geld, und darum waren sie genötigt, während ihrer Reise ihre Nahrung auf den Feldern zu sammeln. Der Winter kam, und sie hatten nur zerrissene Sackleinen um ihre Füße, denn ihre Schuhe waren längst zerfallen. Die junge Mutter trug ihr Baby, und das älteste, nur sieben Jahre alt, schob den Wagen.  Sie wichen Truppen und anderen Flüchtlingen aus, die gefährlich werden könnten.</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;font-family: Lucida Sans Unicode">Und dann begannen ihre Kinder zu sterben. Sie beerdigte jedes der drei älteren Kinder eins nach dem anderen und grub die Gräber mit einem Teelöffel, weil dieser das einzige war, das sie zum Graben hatte. Man stelle sich vor ein ganzes Grab nur mit einem Teelöffel und einem gebrochenen Herzen zu graben! Zuletzt kurz bevor die Reise zu Ende war, starb das Baby und dieses Mal, da sie nicht einmal mehr den Löffel hatte, grub sie mehrere herzzerbrechende Stunden das Grab mit ihren Fingern, während sie auf dem gefrorenen Eis und Schnee kniete. In diesem Moment wurde ihr klar, dass sie alles verloren hatte &#8211; ihre gesamte Familei, hier Zuhause, sogar ihr Land. Sie dachte an Selbstmord. </span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;font-family: Lucida Sans Unicode">Als sie daran dachte, ihr Leben zu beenden, wurde sie vom Heiligen Geist gedrängt, sich niederzuknien und zu beten. Sie versuchte das zu ignorieren, aber schließlich gehorchte sie. Dies war ihr Gebet: </span></p>
<div id="attachment_85" style="width: 160px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-85" class="size-full wp-image-85" src="https://thomasmonson.com/wp-content/uploads/2009/04/be-not-afraid1.jpg" alt="Be Not Afraid" width="150" height="150" /><p id="caption-attachment-85" class="wp-caption-text">Be Not Afraid</p></div>
<p><span style="font-size: 12pt;font-family: Lucida Sans Unicode">„Lieber himmlischer Vater, ich weiß nicht, wie ich weiterleben soll. Ich habe nichts mehr – nur noch meinen Glauben an dich. Ich empfinde, trotz der tiefen Verzweiflung meiner Seele, eine überwältigende Dankbarkeit für das Sühnopfer deines Sohnes Jesus Christus. Ich kann nicht zum Ausdruck bringen, wie sehr ich ihn liebe. Ich weiß, dass ich wieder mit meiner Familie zusammen sein werde, weil er gelitten hat und gestorben ist. Weil er die Ketten des Todes zerrissen hat, werde ich meine Kinder wiedersehen und die Freude erleben, sie großzuziehen. Auch wenn ich jetzt in diesem Moment nicht mehr weiterleben will, werde ich es doch tun, damit wir eines Tages als Familie vereint sein werden und – gemeinsam – zu dir zurückkehren können.“</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;font-family: Lucida Sans Unicode">Als sie betete, wurde sie daran erinnert, dass egal wie schlimm das Leben auf der Erde auch sein kann, es eine große Verheißung für sie gibt, wenn sie ausharrt und durchhält. Der Glaube der Mormonen beinhaltet das Wissen, dass Gott unser liebender Himmlischer Vater ist und dass Jesus Christus für uns starb, damit wir wieder leben können. Mormonen lehren auch, dass Familien für ewig zusammensein können. Gott liebt uns zu sehr, um uns unsere Familien zu nehmen, wenn wir sie genug lieben, um zu tun, was nötig ist, um sie für immer zu erhalten. Es war das Wissen um diese drei Dinge, die ihr den Mut gaben, wieder auf die Füße zu kommen und ihre Reise durch das Leben zu vollenden. </span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;font-family: Lucida Sans Unicode">President Monson sagte, Als sie schließlich ihren Bestimmungsort Karlsruhe erreichte, war sie völlig abgemagert. Bruder Babbel sagte, ihr Gesicht sei bläulich-grau gewesen, die Augen rot und geschwollen, die Gelenke traten hervor. Sie war buchstäblich kurz vor dem Hungertod. Kurze Zeit darauf gab sie in einer Versammlung der Kirche ein herrliches Zeugnis. Sie sagte, von all den notleidenden Menschen in ihrem trauernden Land gehöre sie zu den glücklichsten, weil sie wisse, dass Gott lebt, dass Jesus der Messias ist und dass er gestorben und auferstanden ist, damit wir wieder leben können. Sie bezeugte, dass sie wusste, dass sie – wenn sie treu bis ans Ende ausharrte – mit denen, die sie verloren hatte, wieder vereint sein und im celestialen Reich Gottes errettet sein werde.</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;font-family: Lucida Sans Unicode">Mormonen lehren oft, dass das Evangelium keine Botschaft der Angst ist. Die Schriften sind voll von Ermahnungen, guten Mutes zu sein und sich nicht zu fürchten. Das kann herausfordernd sein,  wenn es scheint, dass die Welt auseinander fällt und die Medien entschlossen sind, uns in einem Stadium der Angst zu halten, um Zeitungen zu verkaufen oder die Einschaltquoten zu erhöhen. Dennoch, wenn wir alles tun was wir können, um uns auf harte Zeiten vorzubereiten, können wir uns entscheiden, auf Gott zu ertrauen oder furchtsam zu sein. Man kann hat nicht immer die Geschehnisse im Griff, aber man kann sich seine Einstellung aussuchen.</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;font-family: Lucida Sans Unicode">President Monson beendete seine Ansprach mit dieser Mahnung: </span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;font-family: Lucida Sans Unicode">„In den heiligen Schriften lesen wir: „Siehe, die Rechtschaffenen, die Heiligen des Heiligen Israels, sie, die an [ihn] geglaubt haben, sie, die das Kreuz der Welt ertragen … haben, sie werden das Reich Gottes ererben, … und ihre Freude wird voll sein immerdar.“</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;font-family: Lucida Sans Unicode">Ich bezeuge Ihnen, dass die uns verheißenen Segnungen unermesslich sind. Sturmwolken mögen sich zusammenziehen, Regen mag auf uns herabprasseln, doch unsere Kenntnis vom Evangelium und unsere Liebe zum himmlischen Vater und zu unserem Erlöser werden uns trösten, stützen und Freude ins Herz bringen, wenn wir untadelig wandeln und die Gebote halten. Nichts in dieser Welt kann uns dann besiegen.</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;font-family: Lucida Sans Unicode">Meine lieben Brüder und Schwestern, fürchten Sie sich nicht. Seien Sie guten Mutes. Die Zukunft ist so hoffnungsvoll wie Ihr Glaube.</span></p>
<p><span style="font-size: 12pt;font-family: Lucida Sans Unicode">Ich verkünde, dass Gott lebt und dass er unsere Gebete hört und erhört. Sein Sohn Jesus Christus ist unser Erretter und unser Erlöser. Die Segnungen des Himmels erwarten uns. Im Namen Jesu Christi. Amen.&#8221;</span></p>
<p>Um die vollständige Ansprache zu lesen:</p>
<p><a href="http://www.lds.org/conference/talk/display/0,5232,89-4-1039-28,00.html">Seid guten Mutes</a> (text)</p>
<p>HIer kann man die Ansprache hören<br />
<a href="http://broadcast.lds.org/genconf/2009/04/40/GC_2009_04_411_MonsonTS___deu_.mp3">Seid guten Mutes</a></p>
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		<title>Entscheidungen übers Heiraten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Guest Author]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Aug 2009 15:09:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ansprachen von Thomas Monson]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate von Thomas Monson]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Um so bedeutsame Entscheidungen zu treffen, wie die, wen du heiraten wirst, empfehle ich dir, die Hilfe deiner Eltern zu suchen. Nimm dir die Zeit, dich ihnen anzuvertrauen, denn sie werden dich nicht aufgeben oder im Stich lassen. Sie lieben dich und wünschen sich für eine wertvolle Tochter oder für einen standhaften Sohn das beste [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de.thomasmonson.com/files/2009/08/mormon-temple-marriage1.jpg"><img decoding="async" class="alignright size-full wp-image-1131" src="https://de.thomasmonson.com/files/2009/08/mormon-temple-marriage1.jpg" alt="mormon-temple-marriage" width="240" height="301" srcset="https://de.thomasmonson.com/files/2009/08/mormon-temple-marriage1.jpg 512w, https://de.thomasmonson.com/files/2009/08/mormon-temple-marriage1-240x300.jpg 240w" sizes="(max-width: 240px) 100vw, 240px" /></a>„Um  so bedeutsame Entscheidungen zu treffen, wie die, wen du heiraten  wirst, empfehle ich dir, die Hilfe deiner Eltern zu suchen. Nimm dir die  Zeit, dich ihnen anzuvertrauen, denn sie werden dich nicht aufgeben  oder im Stich lassen.  Sie lieben dich und wünschen sich für eine  wertvolle Tochter oder für einen standhaften Sohn das beste im Leben und  die ultimativen Verheißungen der Ewigkeit.”</p>
<p>(”<a href="http://www.lds.org/portal/site/LDSOrg/menuitem.b12f9d18fae655bb69095bd3e44916a0/?vgnextoid=024644f8f206c010VgnVCM1000004d82620aRCRD&amp;locale=0&amp;sourceId=76cd85f10e6fb010VgnVCM1000004d82620a____&amp;hideNav=1">Whom Shall I Marry?</a>,” <em>New Era</em>, Oct 2004, 4)</p>
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		<title>Merkmale einer glücklichen Familie</title>
		<link>https://de.thomasmonson.com/34/merkmale-einer-glucklichen-familie</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Guest Author]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Aug 2009 18:16:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ansprachen von Thomas Monson]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate von Thomas Monson]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Glücklich zu sein ist der Zweck und die Absicht unseres Daseins, und dieses Ziel wird auch erreicht werden, wenn wir dem Pfad folgen, der dahin führt. Dieser Pfad heißt Tugend, Untadeligkeit, Glaubenstreue, Heiligkeit und dass man sämtliche Gebote Gottes befolgt.“ Diese Beschreibung eines so allgemein gültigen Zieles stammt vom Propheten Joseph Smith. Sie war damals [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de.thomasmonson.com/files/2009/08/mormon-family-fun1.jpg"><img loading="lazy" loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-1139" alt="mormon-family-fun" src="https://de.thomasmonson.com/files/2009/08/mormon-family-fun1.jpg" width="320" height="255" srcset="https://de.thomasmonson.com/files/2009/08/mormon-family-fun1.jpg 720w, https://de.thomasmonson.com/files/2009/08/mormon-family-fun1-300x240.jpg 300w, https://de.thomasmonson.com/files/2009/08/mormon-family-fun1-375x300.jpg 375w" sizes="(max-width: 320px) 100vw, 320px" /></a>Glücklich zu sein ist der Zweck und die Absicht unseres Daseins, und dieses Ziel wird auch erreicht werden, wenn wir dem Pfad folgen, der dahin führt. Dieser Pfad heißt Tugend, Untadeligkeit, Glaubenstreue, Heiligkeit und dass man sämtliche Gebote Gottes befolgt.“</p>
<p>Diese Beschreibung eines so allgemein gültigen Zieles stammt vom Propheten Joseph Smith. Sie war damals wichtig und ist es auch heute noch. Warum gibt es so viele unglückliche Menschen, wenn der Weg doch so deutlich vor uns liegt? Es gibt mehr unfreundliche als lächelnde Gesichter, und die Verzweiflung dämpft die Freude. Wir leben so weit unter den uns von Gott gegebenen Möglichkeiten. So nancher lässt sich vom Materialismus verwirren, von der Sünde gefangen nehmen und geht in der Parade der Menschheit verloren. Andere rufen mit dem Äthiopier, den Philippus in alter Zeit bekehrte: „Wie könnte ich [den Weg] finden, wenn mich niemand anleitet?“</p>
<p>Glücklich wird man nicht durch übermäßigen Luxus, nicht durch das, was sich die Welt unter Vergnügen vorstellt. Wir dürfen es auch nicht in der Ferne suchen.<br />
Glücklich wird man zu Hause. Wir erinnern uns alle an das Zuhause unserer Kindheit.<br />
Wir denken interessanterweise aber nicht daran zurück, ob wir in einem großen oder kleinen Haus wohnten oder ob dieses Haus in einer feinen oder armen Gegend stand. Nein, wir denken vielmehr an das, was wir gemeinsam mit unserer Familie erlebt haben. Die Familie ist das Labor des Lebens, und was wir dort lernen, bestimmt in hohem Maße, was wir tun, wenn wir auf eigenen Füßen stehen.<br />
Margaret Thatcher, die ehemalige Premierministerin Großbritanniens, hat den folgenden tiefgründigen Gedanken ausgesprochen: „Die Familie ist der Baustein der Gesellschaft. Sie ist Kindergarten, Schule, Krankenhaus, Freizeitzentrum, Zufluchtsort und Ort der Ruhe. Sie umfasst die ganze Gesellschaft. Sie formt unseren Glauben und bereitet uns auf das übrige Leben vor.“<br />
„Zu Hause sind wir dort, wo unser Herz ist.“ Man muss wirklich „lange in einem Haus leben, bevor es ein Zuhause wird“. „Süß bist du, Heim, mein Heim! Hier bin ich wohl geborgen, in meiner Heimat hier.“</p>
<p>Wir wenden uns von solchen schönen Erinnerungen ab. Die Eltern sind gegangen, die Kinder sind erwachsen und die Kindheit ist vorbei. Langsam, aber sicher wird uns klar: Wir sind verantwortlich für das Zuhause, das wir schaffen. Wir müssen klug vorgehen, denn die Ewigkeit dauert lange. Stille und Sturm, Licht und Schatten, Freude und Leid werden sich abwechseln. Wenn wir uns aber wirklich bemühen, kann unser Zuhause ein Stück Himmel auf Erden sein. Was wir denken, was wir tun, wie wir leben – das alles wirkt sich nicht nur auf den Erfolg im Leben, sondern auch auf unsere ewigen Ziele aus.</p>
<p>(Thomas S. Monson, „Merkmale einer glücklichen Familie,” <em>Liahona,</em> Okt. 2001.)</p>
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		<title>Vergebung &#8211; verborgene Keile</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Guest Author]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Aug 2009 17:56:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ansprachen von Thomas Monson]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Manchen fällt es schwer, sich selbst zu vergeben, und sie beschäftigen sich unablässig mit ihrer Unzulänglichkeit. Mir gefällt die Geschichte von einem Geistlichen, der eine Frau besuchte, die im Sterben lag. Er wollte ihr Trost zusprechen, doch es war zwecklos. „Ich bin verloren“, sagte sie. „Ich habe mein Leben und das aller Mitmenschen um mich [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de.thomasmonson.com/files/2009/08/thomas-s-monson-mormon1.jpg"><img loading="lazy" loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-1141" src="https://de.thomasmonson.com/files/2009/08/thomas-s-monson-mormon1.jpg" alt="thomas-s-monson-mormon" width="239" height="300" srcset="https://de.thomasmonson.com/files/2009/08/thomas-s-monson-mormon1.jpg 512w, https://de.thomasmonson.com/files/2009/08/thomas-s-monson-mormon1-240x300.jpg 240w" sizes="(max-width: 239px) 100vw, 239px" /></a>Manchen  fällt es schwer, sich selbst zu vergeben, und sie beschäftigen sich  unablässig mit ihrer Unzulänglichkeit. Mir gefällt die Geschichte von  einem Geistlichen, der eine Frau besuchte, die im Sterben lag. Er wollte  ihr Trost zusprechen, doch es war zwecklos.<br />
„Ich bin verloren“, sagte sie. „Ich habe mein Leben und das aller  Mitmenschen um mich herum ruiniert. Es gibt keine Hoffnung für mich.“<br />
Der Mann bemerkte ein gerahmtes Foto eines hübschen Mädchens auf der Kommode.<br />
„Wer ist das?“, fragte er. Das Gesicht der Frau hellte sich auf. „Das ist meine Tochter, das einzig Schöne in meinem Leben.“<br />
„Und würden Sie ihr  helfen, wenn sie in Not wäre oder einen Fehler  begangen hätte? Würden  Sie ihr vergeben? Würden Sie sie trotzdem lieben?“<br />
„Natürlich würde ich das!“, rief die Frau. „Ich würde alles für sie tun. Warum fragen Sie so etwas?“<br />
„Weil ich Ihnen sagen  möchte“, sagte der Mann, „dass Gott im übertragenen Sinn ein Bild von  Ihnen auf der Kommode stehen hat. Er liebt Sie und wird Ihnen helfen.  Sprechen Sie mit ihm.“ Der verborgene Keil, der sie daran gehindert hatte, glücklich zu sein, war entfernt worden.</p>
<p>In  Gefahr oder Prüfung spendet solche Gewissheit, solche Hoffnung, solches  Verstehen der bedrängten Seele und dem trauernden Herzen Trost. Das  gesamte Neue Testament haucht ja der menschlichen Seele den Geist der  Erweckung ein. Die Schatten der Verzweiflung weichen den Strahlen der  Hoffnung; Trauer wandelt sich zu Freude, und das Gefühl, sich im  Gedränge des Lebens verirrt zu haben, schwindet mit der sicheren  Gewissheit, dass der himmlische Vater auf jeden Einzelnen Acht gibt.</p>
<p>„Gefahr durch verborgene Keile,”    <em>Liahona</em>, Juli 2007, 4–9</p>
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